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1. Fastensonntag - Jesus in der Wüste

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Ein Bild, das bewusst durch die Leseordnung für den Beginn der Fastenzeit gewählt ist. Für mich ist die Wüste ein magischer Ort, den ich noch nie gesehen habe und den ich mir lebensfeindlich vorstelle. So wie die Beduinen ihr Land beschreiben: „ein kaltes Land mit heißer Sonne“. Die Wüste soll uns scheinbar auf die nächsten Wochen einstimmen. Aber es steckt mehr dahinter als eine Anweisung, sich in die Einsamkeit zurückziehen und in Verzicht zu üben.

Wenn man diesen Text beim Evangelisten sucht, findet man ihn ganz am Anfang. Wir springen nochmals zurück zum Beginn des ersten Kapitels. Und für mich ist er erst schlüssig, wenn der davorliegende Satz mitgelesen wird. Dort steht: „Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden“.

Ja, das ist das Ende der Taufe Jesu im Jordan, und genau dort setzt das heutige Evangelium an: „Und sogleich trieb der Geist Jesus in die Wüste“.

Aktualisiert ( Montag, den 22. Februar 2021 um 09:00 Uhr )

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