„Es kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann.“ (Joh 9,4)

 

In dem Wort, das Jesus sagt, klingt schon das Ende seines irdischen Lebens an, die Zeit seines Leidens und Todes. Ebenso sind wir aber auch in dem Wort „Nacht“, auch andere „Dunkelheiten“ angesprochen, durch die unser irdisches Leben begrenzt ist.

Von dieser Begrenztheit spüren wir zur Zeit sehr viel in unserer Welt, -in der kleinen und in der großen Welt, die sich in einem Ausnahmezustand befindet.

Die Worte der heiligen Schrift vom 4. Fastensonntag enthalten Nahrung,

die uns stärken kann in dieser herausfordernden Zeit:

Im Antwortpsalm zur heutigen Liturgie heißt es im Ps 23:

„Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen (V1) und „du bist bei mir“ (V 4)

und der Lesung aus dem Epheserbrief  (5,8) heißt es:

„jetzt aber seid ihr Licht im Herrn. Lebt als Kinder des Lichts!“

Ja, das ist doch ein starke Zusage und auch Auftrag für unser Heute!

 

Im Gebet verbunden,

Pfarrer Herbert Reisinger


alt

 

"Eine Aufnahme aus dem Meditationsraum im Kirchturm in der Pfarre Langenhart.

Dort feiern Dr. Isaak und Pfr. Herbert Reisinger täglich die hl. Messe.

Der 4. Fastensonntag trägt auch den Namen „Laetare“, nach dem lateinischen Eröffnungsvers zur hl. Messe:

„Freue dich Jerusalem“ – Eine Freude, die sich vielleicht schon einstellt, wenn man den Pfarrer im rosa Messgewand sieht, -die Farbe Rosa ist nämlich die liturgische Farbe am 4. Fastensonntag.

Aktualisiert ( Samstag, den 21. März 2020 um 10:21 Uhr )